2006

Radsportfreunde auf Sardinien

Anfang Oktober sind wir zu sechst mit einem VW-Bus nach Livorno zur Fähre nach Sardinien. Die Überfahrt nach Olbia dauerte 12 Stunden, über Nacht. Nach einem Frühstück gings mit dem Bus noch ein paar Meter aus Olbia hinaus und dann aufs Rad. Fünf fahren Rad, einer den Bus.  Die Straßen sind rauh aber sonst sehr gut. Die Sarden sind sehr nett, allerdings spielt hier vielleicht eine Rolle, daß wir in der absoluten Nachsaison dort waren. Einige Hotels waren geschlossen, die Campingplätze sowieso. Nachsaison heißt aber nicht, daß es nun kalt ist. Einmal war es um die 38 Grad heiß, das im Oktober.
Es gibt keine Bettenstraßen, lediglich einmal in Alghero sahen wir eine Straße, die auch irgendwo an der Adria hätte sein können. Preislich muß man tief in die Tasche greifen, da man einfach das nehmen muß, was noch geöffnet hat. Wir sind am ersten Tag an der Ostküste Richtung Süden bis Cala Gonone. Dort fanden wir ein 4-Sterne-Hotel beim "Dicken Wirt". Den Spitznamen hatte er gleich weg. Das Essen war erste Sahne. 20 m vom Hotel war das Meer. Baden war möglich. Nächsten Tag ging es durchs Landesinnere. Über Orgosolo, einem "Revoluzzer-und Banditennest" lt. Reiseführer. Im Ort an vielen Häusern politisch
kritische Wandmalereien in hervorragender Qualität, auch unser Helmut Schmid, "Capo delle Tedesco" wurde auf die Schippe genommen. Wir fuhren an dem Tag bis zur Westküste nach Cabras. Ab Cabras sind wir immer die Küste entlang im Uhrzeigersinn gefahren. Das nächste Ziel war Alghero. Von dort weg fuhren wir zum Capo Caccia. Dort ist die berühmte Grotta di Nettuno. 654 Stufen führen hinunter auf der sogenannten "Rehtreppe" mit herrlichen Ausblicken auf das hellblaue, schäumende und tosende Meer. Das Land ist karg und dürr aber trotzdem schön. Die nächste Übernachung gab es in Castelsardo. Castelsardo besitzt über dem Meer, auf einem Felsen, eine riesige Burganlage. Berühmt ist es allerdings mehr wegen des  Stein-Elefanten. Etwas im Landesinneren steht er direkt neben der Straße und sieht aus einer Richtung tatsächlich aus wie ein junger Elefant. Eindrucksvoll war am nächsten Tag das Capo Testa, der nördlichste Punkt Sardiniens. Von hier aus sieht man hinüber bis nach Korsika zu den Kreidefelsen bei Bonifacio. Übernachtet haben wir in Santa Teresa, einer kleinen netten Stadt in der Nähe des Capo Testa. Das Meer ist immer herrlich blau oder Smaragdgrün. So lautet auch der Name des letzten Abschnitts bis Olbia" Costa Smeralda" . Immer wieder gibt es Küstenabschnitte mit schönsten Sandstränden. Man fährt in der Regel ca. 50 m über dem Meer, stetig auf und ab. Die Ausblicke sind entsprechend. Auf der Insel ist viel Geschichte zu sehen. Hatten doch alle fremden Besatzer ihre Spuren hinterlassen. Insbesondere die Genueser hatten mit Wachtürmen an der gesamten Küste viel gebaut und hinterlassen. Das war zu damaliger Zeit auch nötig, um die Bodenschätze der Insel ausbeuten zu können. Ein alter Spruch lautet dementsprechend auch:

"Wer übers Meer kommt, will Dich betrügen!"

Es kann schon sein, daß auch wir wieder einmal übers Meer kommen, aber um zu radeln!

 

Münchner Radlrunde am 30.09.2006

8 Teilnehmer: Am Samstag, den 30.09.2006 fuhren auf Einladung von unserem Mitglied Bert Maak bei besten Herbstwetter 6 Mitglieder der RSF Bayerischer Wald nach München zur mittlerweile obligatorischen Münchener Radlrunde. Streckenverlauf: von München-West nach Gauting, Königswiesen, Perchting, an Andechs vorbei!, Fischen, Richtung Wessobrunn nach Peißenberg. Von dort über die St. Georg Kapelle auf den „Hohen Peißenberg ( 400 hm und 6,6 km ). Nach einem ausgiebigen Mittagessen Abfahrt nach Peißenberg, Polling, Eberfing, Seeshaupt, Bernried , Tutzing, Starnberg und die letzten Kilometer in sehr flotter Fahrt nach München-West. Herzlichen Dank an Bert für das Ausarbeiten und die Führung der Tour

Saisonabschlussfahrt 2006  Dingolfinger Runde  „umgekehrt!“

18 Teilnehmer: Am Samstag, den 23.09.2006 schlossen die Radsportfreunde Bayerischer Wald die Rennradsaison mit der  Dingolfinger Runde offiziell ab.Von Deggendorf über Plattling, Niederpöring, nach kurzen Anstiegen und rasanten Abfahrten wurde Dingolfing erreicht. Nach einer Pause in Dingolfing teilte sich die Gruppe. Einige fuhren Richtung Straubing der Rest mit sehr starkem Gegenwind nach Deggendorf. Für diese Saisonabschlussfahrt herrschte optimales Wetter. Dank an Koller Hans für den Vorschlag und für die Tourführung ( war gar nicht so leicht den Weg umgekehrt zu finden ).

 

Biken im Lance-Armstrong-Land

Ein Bericht von unserem Vereinsmitglied Alex Meurer der beruflich für 1 Jahr in den Staaten ist.

Bereits seit 9 Monaten lebe ich in Washington, DC, und verrichte dort meinen Dienst an der Deutschen Botschaft. Daher ist es höchste Zeit, Impressionen von Stadt, Land und Leuten aus Sicht eines Radsportlers zu reflektieren.

Sichtlich überraschend waren gleich von Beginn an 3 Dinge.

Da wäre zum einen die verhältnismäßig milde und vor allem niederschlagsarme Zeit von Mitte Oktober (Stichwort „Indian Summer“) bis Mitte Januar, die dem bayerwaldwettergewohnten Radler locker 3000 – 4000km zusätzlich bescheren würde. So gesehen stellte es sich als Fehler heraus, kein Rad mit über den Teich zu nehmen und bis Jahresanfang mit der Beschaffung eines Neuen zu warten.

Überraschung Nummer 2 war das Profil von Washington und Umgebung in den Nachbarstaaten Maryland und Virginia. Statt flachen Gäuboden im Stile der unendlichen Weiten des wilden Westens verstellten „Landauer Buckeln“ dem Radler den Blick. Kam bei den Berichten aus der US-Hauptstadt gar nicht so rüber!?

Und last but not least: es gibt in und um DC unglaublich viele Sporttreibende und darunter eine überraschend hohe Zahl von Rennradfahrern. So gibt es auch 2 größere Radsportclubs, wovon sich der NCVC (National Capitol Velo Club) eher dem ambitionierten Amateursport (Lizenzrennen u.ä.) zuwendet, während der PPTC (Potomac Pedalers Touring Club) einer der größten Radsportvereine an der gesamten Ostküste aber eher dem Breitensport zugewandt ist.

Dass die USA durchaus als radsportverrückt bezeichnet werden können, bestätigten Eindrücke von Reisen nach New York (dort fahren an winterlichen Sonntagen unzählige Rennradfahrer Runde für Runde durch den Central Park), San Francisco (die Stadt ist bekannt für die härtesten Fahrradkuriere; dort sind Rampen mit bis zu 30% Steigung quasi an der Tagesordnung) und zuletzt zum Grand Canyon (bei brütender Hitze (40°C und wärmer), vollbepackt durch die Wüste!!!)

Mitte Februar ging es dann endlich los. Ich hatte mein neues Bike (amerikanischer Rahmen aus Deutschland rüberschicken lassen und mit Ami-Komponenten ausstatten lassen) und nahm die ersten Kilometer oder besser Meilen unter die Reifen. Die Straßen sind nicht immer in bestem Zustand, weshalb man immer wachen Blickes sein muss, um nicht ein Schlagloch oder einfach fehlende Teerdecke zu übersehen. Die Autofahrer nehmen zumeist Rücksicht und fahren mit ungewohnt weitem Abstand (ca. 2-3m) an einem vorbei. Faszinierend, aber auch ungewohnt und nicht ganz ungefährlich ist sicherlich, dass man als Radfahrer mit Ausnahme der Interstate-Highways (vergleichbar unseren Bundesautobahnen) jede Strasse befahren darf.

So verbrachte ich dann die ersten 1000 – 2000km überwiegend damit, die Gegend um Washington zu erkunden. Eine richtige Hausrunde habe ich bis heute nicht. Irgendwie gibt es, nachdem man die ersten 15km aus DC raus gefahren ist, immer wieder ne neue Variante, um der Strecke hier noch ein, zwei Meilen und da noch eine Steigung anzufügen.

Ausfahrten in Gruppe bzw. mit Mitgliedern des PPTC waren zwar geplant, doch entweder machte das Wetter (ja, auch hier war der Frühling nicht wie gewohnt!), der Schichtdienst oder die Reiselust einen Strich durch die Rechnung. So dauerte es bis Ende Mai, ehe ich mich einer Gruppe, die sich jeden Montag um 9.30 zu einer 40-50 Meilen Ausfahrt traf, anschließen konnte. Um eine entsprechende Gruppe zu finden, kann man sich die Homepage der PPTC zunutze machen. Dort werden im Voraus für jeden Monat alle regelmäßigen (bei uns in DEG z.B. die Mittwochsrunde) sowie alle unregelmäßigen Ausfahrten (bei uns z.B. die Bayerwaldrunde oder der Vatertagsausflug) nach Abfahrtsort (das erstreckt sich über ein Gebiet von der Grösse Bayerns!!!) und nach Geschwindigkeit (!!!) aufgelistet. Es beginnt dabei bei D für die langsamste Gruppe (ältere Menschen, die spazieren fahren) über B und BB(jene Gruppe der ich mich zu Beginn zuordnete; 29 – 31er Schnitt) bis hin zu AA (ist gleich Fastlizenzler oder Mittwochsgruppe GS1). Wer Lust hat und seine Englischkenntnisse eh mal wieder auffrischen möchte, kann ja mal auf www.bikepptc.org unter Ride schedules nachschauen. Ist ne tolle Sache, denke ich!

Da ich das BB-Tempo recht gut verkraftet hatte (man könnte auch sagen: ich war in keinster Weise überfordert), beschloss ich 8 Tage später bei einer Dienstagsgruppe, der Downtown-Breakaway  (Tempo BB – AA), mitzufahren. Hier trafen sich über 30 Fahrer (u.a. auch 2 weitere Deutsche, beide Lizenzfahrer) und Fahrerinnen zu einer strammen 75km-Ausfahrt durch die Strassen von Washington mit vielen Steigungen und Richtungsänderungen. Ich darf mit Verlaub mitteilen, dass ich die RSF bei diesem Downtown Breakaway sehr gut vertreten habe. ;-)

Dass einem insbesondere als Bayerwaldler das ständige Auf-und-Ab irgendwann auf den Senkel geht und man sich nach gleichmäßig ansteigenden, langen Klettertouren sehnt, ist beinahe logisch. Für Extremisten bieten die USA da die Gegend um Denver an, wo man von Mile-High (wie die Stadt aufgrund ihrer Höhenlage von 1600m.ü.d.M. auch genannt wird) in die Rocky Mountains auf bis zu für Alpinisten unerreichbare 3400m.ü.d.M. fahren kann. Dies war mir allerdings nicht vergönnt. Stattdessen kann der gemeine Hauptstadtbürokrat das Bike aufs Auto schnallen und in die 100km entfernten Appalachen fahren. Dort bietet sich dann mit dem Skyline-Drive im Shenandoah-Nationalpark eine fantastische Möglichkeit, bei relativ geringem Autoverkehr viele Höhenmeter zu reißen und dabei die Natur und kilometerweite Aussichten zu genießen. Der Skyline-Drive ist eine Höhenstrasse, die 105 Meilen lange ist und deren Einstieg sich bei etwa 200m.ü.d.M. befindet. Über viele längere Anstiege erreicht sie am höchsten Punkt ca. 1100m. Da man nach 30 bzw. 65 Meilen die Strasse talwärts ver-lassen kann, eignet sich diese Gegend sehr gut für Rundstrecken. Und natürlich bieten auch die unzähligen Höhenzüge, Anhöhen, der Blue-Ridge-Mountains noch viele hundert Meilen ungetrübten Radfahrerglückes an.

Wie auch in Europa genießen Radsportveranstaltungen in den USA immer mehr Zulauf. So gibt es entlang der Ostküste unzählige Veranstaltungen, die den Radmarathons ähneln. Allerdings heißen sie hier Century-Race und finden als Century (100Meilen = 165km), Metric Century (100km = 64Meilen) oder Half-Century (50Meilen = 80km) statt.

Über meine Erfahrungen und mein Abschneiden bei einem solchen Event kann ich euch dann vielleicht beim Septemberstammtisch berichten. Denn am 27. August werde ich am Blue-Ridge-Extreme teilnehmen, der ein Century mit 8800ft Höhendifferenz ist (also gut 2500Höhenmetern). Dann gibt’s auch vielleicht ein paar Bilder dazu.

Gruß aus DC

Alex Meurer

Vereinsmeisterschaft

Die Vereinsmeisterschaft fand auch dieses Jahr wieder in zwei Teilen statt. Der erste Teil im Bergzeitfahren (BZF) von Auerbach über Hitting, Streckenlänge ca. 3,5 km. Der Sieger war Klimmer Sepp vor Wunderlich Volker und Seidl Martin .

Der zweite Teil waren die offiziellen bayrischen Meisterschaften  im Einzelzeitfahren in Niederpöring, der . An diesem Zeitfahren nahmen 5 Mitglieder teil. Klimmer Josef , Koller Hans, Achatz Eduard, Fischer Peter, Rankl Renate.

Somit ergibt sich in der Vereinsmeisterschaft folgendes:

Vereinsmeister Klimmer Josef

2. Koller Hans

3. Achatz Eduard

 

09. Juli 2006

Der RC Freyung führte nunmehr seit 13 Jahren die Nationalpark-Dreisessel-Rundfahrt durch. Es gab attraktive Strecken mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsstufen, durch den landschaftlich schönen unteren bayrischen Wald. Renate Rankl, Werner Schütz, Xaver Resch und Karl-Heinz Dettweiler gingen bei schwülen, feuchtwarmen Wetter und teilweise ergiebigen Regenschauer auf die (156 km und 2305 hm) Strecke, die nicht einfach war.

Der Streckenverlauf: Start in Freyung dann nach Grafenau, Spiegelau, Finsterau, Mauth, Philippsreut Haidmühle, Altreichenau, Neureichenau Breitenberg, Sonnen, Jandelsbrunn, Waldkirchen, Grainet und wieder zurück nach Freyung.

02. Juli 2006

6 Radsportfreunde beim Jubiläum des Dolomitenmarathons.

Wenn der Berg ruft, dann kommen Sie - -immer wieder und immer mehr – zur 20-igsten Auflage des Klassikers Maratona Dolomiti in Alta Badia. Am Vortag hatten wir im Rahmen der Startnummernausgabe noch Zeit, für eine gemütliche Fahrt über ein paar Kehren Richtung Grödnerjoch mit schönem Blick auf die Umgebung von Corvara.

Am Sonntag, den 02. Juli machten sich ca. 8500 Starter, darunter 6 Radsportfreunde, um 06.15 Uhr auf den Weg durch die wunderschöne Südtiroler Bergwelt. Organisiert von Hans Seidl bekamen unser Vorstand Peter Fischer, Jürgen Köppl, Josef Sträußl, Edi Achatz und Martin Seidl über eine Anmeldung des vorjährigen Mannschaftssiegers, BC Aichach, einen guten Startplatz in der 2. Startgruppe. Hans, Josef und Martin gingen auch gleich vom Start weg die Marathonschleife recht flott an und bei herrlichem Kaiserwetter waren der Passo Campologno , der Passo Pordoi, das Sella- und das Grödnerjoch schnell überwunden, bevor es auf die lange Schleife zum Passo Giau ging. Edi, Jürgen und Peter ließen die Sache etwas ruhiger angehen. Jürgen nahm sich Zeit für viele Fotos von tausenden Radfahrern und wunderbaren Ausblicken auf die Sella bis hin zur schneebedeckten Marmolada.Während sich Gruppe 1 am steilen Passo Giau einen Kampf mit dem Berg lieferte, begnügte sich die Gruppe 2 mit dem kurvenreichen Passo Falzerego, bevor von allen Radlern auf den Schleifen 106 und 138 Km der letzte kleine Anstieg zum Passo Valporolla absolviert werden musste. In rasender Abfahrt ging es dann auf den für den Autoverkehr gesperrten Straßen Richtung Ziel nach Corvara, wo ein sehr gut organisiertes Rahmenprogramm und eine gute Verpflegung im Eisstadion auf uns wartete..Die 6 Radsportfreunde haben mit ihren Fahrten auch einen kleinen Beitrag für die „Titelverteidigung“ des BC Aichach geleistet, der wieder souverän den Mannschaftsgruppensieg erringen konnte.Die Radler mussten am späten Nachmittag schon wieder Alta Badia verlassen – leider, den zu gerne hätten sie noch ein paar Kehren rund um die Sella oder die Marmolada bezwungen. Alle 6 Radsportfreunde sind der Meinung, dass dies aufgrund des herrlichen sonnigen Wetters und der hervorragenden Organisation der schönste Dolomiten-Radmarathon war. Ob Marathon oder ein paar Tage mit ein paar Radsportfreunden – die Dolomiten werden für uns Radsportfans nie etwas von ihrer Faszination verlieren.

 

15. Juni 2006

Am Fronleichnamstag wurde die traditionelle Fahrt nach Altötting nachgeholt. Wir waren 15 Teilnehmer. Es war ein sonniger und sehr heißer Tag. Los ging´s um 8:00 Uhr in Seebach und um ca. 11:00 waren wir schon in Altötting. Nach einer ausgiebigen Mittagspause fuhren wir auf gleichem Weg wieder zurück. Nach 3 Std. Fahrzeit sind wir wieder in Seebach eingetroffen und hatten uns im Biergarten noch ein "Bierchen" gegönnt.

 

04. Juni 2006

Renate Rankl nahm am 04. Juni 2006 zum 2. Mal am Glocknerkönig in Bruck an der Großglockner Hochalpenstraße teil. Die Strecke war 27 km und 1694 hm. Bei der Ankunft am Samstag in Bruck regnete es in Strömen. Die Temperaturen ließen auch sehr zu wünschen übrig. Es wurde richtig viel Schnee gemeldet. Am Sonntag früh war es dann soweit. Es regnete noch immer in Strömen und am Ziel war alles zugeschneit. Deshalb wurde der Start um 1 Std verschoben und das Ziel um 2 km nach unten versetzt. Der Start war dann pünktlich um 8:00 Uhr. Es war eiskalt. Am Anfang wurde noch um eine gute Zeit gefahren, aber spätestens nach der Mautstelle war klar, es geht "nicht´s". Die Muskulatur wurde überhaupt nicht warm. Auf ca.1600 m wurde aus Regen -"Schnee". Es ging also nur um`s Ankommen. Endlich nach langer Quälerei oben am Ziel  angekommen, sofort rein in einen Bus zum Umkleiden (trockene / warme Sachen) noch etwas warmen Tee getrunken und sofort auf´s Rad und wieder schnellstens runter (25 km bergab) bei Nässe und Kälte. Es dauerte keine 10 min. bis man wieder durch und durch naß und gefroren war. Man wußte nicht, was schlimmer war: rauffahren oder runterfahren?!? Aber was tut man sich nicht alles an. Egal, jetzt ist es vorbei, schlechtes Wetter, schlechte Zeit, Glocknerkönig endgültig abgehackt.

25. Mai 2006

17 Radsportfreunde waren am Vatertag bei einer Ausfahrt ins Mühlviertel dabei. Start war in Erlau. Es ging nach Untergrießbach, rein nach Österreich durch das schöne (hügelige) Mühlviertel, runter an die Donau nach Aschach. Dort wurde eine Mittagspause eingelegt in einem Biergarten an der Uferpromenade. Von dort aus ging es wieder Richtung Passau über den Donauradweg nach Schlögen (Schlögener Schlinge) nach Erlau zurück. Es wurden insgesamt 128 km gefahren, bei bedecktem ,wechselhaften Wetter.